Warum aus dem Massage- & Dorn-Breuss-Institut Riemer das Massage- & Dorn-Breuss-Institut Riemer – The Craftsman wurde

Vor fünfeinhalb Jahren ging meine letzte Homepage online.

Damals hat sie zu mir gepasst. Heute schaue ich sie an und denke mir:

Das bin ich nicht mehr.

Zu viel Shiny. Zu viel Bling-Bling.

Und zu wenig von dem, was meine Arbeit heute wirklich ausmacht.

In diesen fünfeinhalb Jahren ist unglaublich viel passiert. Ich habe geheiratet, bin zweifacher Vater geworden, habe meine Selbstständigkeit weiter aufgebaut, einen Podcast begonnen und mich als Mensch und Therapeut verändert.

Ich bin ernster und tiefer geworden.

Gleichzeitig bin ich durch meine Kinder wieder das totale Kind. Ich staune mehr, lache über Dinge, an denen ich früher vielleicht vorbeigegangen wäre, und sehe die Welt manchmal wieder durch die Augen eines Einjährigen und eines Dreijährigen.

Genau diese Mischung bin ich heute: erwachsener, konzentrierter und verantwortungsbewusster – aber mit Freude, Neugier und einem gewissen Wahnsinn im Kopf.

Meine alte Homepage konnte das nicht mehr zeigen.

 

Der Firmenname bleibt – The Craftsman kommt dazu

Mir ist wichtig, das ganz klar zu sagen:

Aus meinem Institut ist keine andere Firma geworden.

Der Name Massage- & Dorn-Breuss-Institut Riemer bleibt. Er trägt meine Geschichte und all die Jahre, die ich in diesen Beruf investiert habe.

The Craftsman steht heute daneben.

Nicht als Ersatz, sondern als Zusatz. Als Haltung. Als Handschrift. Als Erklärung dafür, wie ich mein Handwerk mittlerweile verstehe.

Darum heißt es heute:

Massage- & Dorn-Breuss-Institut Riemer – The Craftsman.

Ich wollte nichts Altes wegwerfen. Ich wollte sichtbar machen, was in diesen Jahren dazugekommen ist.

 

Mein Handwerk ist nicht nur schön

Mein Beruf ist nicht nur glänzend.

Mein Handwerk ist körperlich, schweißtreibend, manchmal brachial und in seiner Grundidee fast archaisch. Ich arbeite mit meinen Händen. Ich taste, suche, denke, verwerfe und beginne neu.

Manchmal bleibe ich lange an einer Struktur. Manchmal verändert sich die ganze Behandlung, weil mir der Körper etwas anderes zeigt, als ich erwartet habe.

Da rinnt Schweiß.

Da brauchst du Erfahrung, Kreativität und den Mut, nicht einfach nur irgendein Programm abzuspulen.

Das ist für mich echtes Körperhandwerk.

Nicht Shiny. Nicht Bling-Bling.

Sondern The Craftsman.

 

Was Whisky und Körperarbeit gemeinsam haben

Seit ungefähr zwei Jahren mache ich gemeinsam mit Falk den RUMPOD. Wir beschäftigen uns mit Rum, Whisky und Genuss.

Dabei geht es nie nur darum, ob etwas schmeckt.

Mich interessiert die Geschichte dahinter.

Welche Gerste wird verwendet? Woher kommt sie? Welches Fass wird ausgesucht? Wie lange darf ein Whisky reifen? Wer entscheidet, wann er fertig ist? Ist das ein Massenprodukt oder spürst du die Handschrift der Menschen, die es geschaffen haben?

Gerade auf meiner Schottlandreise habe ich diesen Unterschied stark wahrgenommen.

Auf der einen Seite stehen große Marken und riesige Mengen. Auf der anderen Seite kleinere Brennereien wie Kilchoman, bei denen Handwerk, Herkunft und persönliche Entscheidungen deutlicher spürbar sind.

Beides darf existieren.

Aber es ist nicht dasselbe.

Während ich mit Marlies über die neue Homepage gesprochen habe, wurde mir klar: Genau dieser Unterschied existiert auch in meinem Beruf.

Ich will keine Massage von der Stange.

Ich will den Menschen vor mir lesen, so wie jemand ein Fass auswählt. Ich will verstehen, welche Technik passt, welche Struktur Zeit braucht und wo ich heute anders arbeiten muss als gestern.

Diese Craftiness lässt sich eins zu eins auf meine Arbeit übertragen.

 

Noch nie so gut – und noch nie so anstrengend

Ich sage es ganz offen:

Ich war in meinem Beruf noch nie so gut wie jetzt.

Ich war noch nie so konzentriert und hatte noch nie so viel Freude an meiner Arbeit. Gleichzeitig hatte ich noch nie einen so hohen Anspruch an mich.

Und genau das macht es auch anstrengend.

Eine Firma zu führen bedeutet nicht nur, Menschen zu behandeln. Du musst rechnen, organisieren, Ausfälle auffangen und dafür sorgen, dass die Praxis auch in schwierigen Monaten steht.

Alles ist teurer geworden.

Krankheitsausfälle treffen dich als Selbstständigen sofort. Die Kinder stecken dich an. Patienten stecken dich an. Einer wird krank, dann der Nächste, und irgendwann kumuliert alles.

Gerade mein zehntes Jahr in der Selbstständigkeit, auf das ich mich so gefreut habe, war eines der schwierigsten.

Vor allem finanziell.

Kraftmäßig merkwürdigerweise nicht.

Die Kraft ist da.

 

Zwei Kinder, fünfzig Stunden Arbeit und ein Podcast

Ich habe in meinem Leben noch nie so wenig geschlafen wie jetzt.

Unsere Kinder sind eins und drei. Meine Frau und ich gehen durch ganz unterschiedliche Phasen. Ein Kind schläft nicht, das andere ist krank. Dann wird eines gesund und das nächste fängt an.

Wir machen das gerne. Wir sind unendlich froh, dass wir unsere Kinder haben.

Aber gleichzeitig fünfzig Stunden zu arbeiten?

Leute, heftig.

Gleichzeitig einen Podcast zu machen, der ebenfalls Vorbereitung, Aufnahme, Verkostung, Technik und Zeit braucht?

Auch heftig.

Und trotzdem macht mir genau das Freude.

Ich habe mir in diesem Jahr oft gedacht:

Einsame Insel und endlich ruhen – oder volle Kanne voraus?

Meine Antwort ist meistens:

Volle Kanne voraus.

Nicht weil ich glaube, keine Grenzen zu haben. Nicht weil Schlaf unwichtig wäre. Sondern weil hinter dem, was ich mache, ein Sinn steckt.

 

Gerade im schweren Jahr entsteht etwas Neues

Du kannst in einem schwierigen Jahr sagen:

Jetzt mache ich nur noch das Notwendigste.

Oder du setzt genau dann etwas in die Welt, das zeigt, wer du bist.

Diese Homepage ist für mich genau das.

Sie ist kein neues Kleid für dieselbe Firma. Sie zeigt mein Institut so, wie ich es heute fühle: ernster, erwachsener, handwerklicher, persönlicher und tiefer.

The Craftsman ist kein Werbespruch, den wir schnell irgendwo dazugeschrieben haben.

Es ist die Beschreibung meiner Arbeit nach fast zwanzig Jahren.

Ein guter Whisky braucht Zeit. Ein gutes Fass braucht Geduld. Und ein guter Therapeut entsteht auch nicht an einem Wochenende.

Es braucht Jahre.

Fehler. Wiederholungen. Ausbildungen. Zweifel. Menschen, die dich lehren. Und den Willen, niemals zu glauben, dass du fertig bist.

 

Die Menschen hinter dieser Homepage

So ein Projekt entsteht nicht allein.

Mein großer Dank gilt Marlies Schöpf von der schöpferei. Ohne sie wäre diese Homepage in dieser Form nicht möglich gewesen.

Danke für die Gespräche, die Ideen, deine Geduld und die Nächte, in denen wir bis zwei Uhr in der Früh gearbeitet und versucht haben, diese Vision auf den Punkt zu bringen.

Ja, dabei ist auch einiges an Bier geflossen.

Danke an Michaela Lorber, die als Fotografin sichtbar gemacht hat, was ich zeigen wollte: nicht nur eine Praxis, sondern den Menschen, die Hände, das Handwerk und die Haltung dahinter.

Und danke an meine Frau Carina Riemer.

Für ihre Unterstützung, ihre Ehrlichkeit und dafür, dass sie dieses Leben mit mir trägt – auch dann, wenn meine Arbeit, meine Projekte und meine Ideen wieder einmal mehr Raum einnehmen, als ursprünglich geplant war.

 

Die Aufgabe des Craftsman

Ich habe vor, diesen Beruf bis zu meinem 72. Lebensjahr auszuüben.

Ich möchte euch massieren, behandeln und begleiten. Ich möchte weiter lernen, Techniken verbinden, genauer werden und herausfinden, was ich mit meinen Händen und meiner Erfahrung für euch tun kann.

Ich weiß, dass ich nicht jeden Menschen retten kann.

Ich weiß, dass ich Fehler mache.

Aber ich weiß auch, warum ich das alles tue.

Weil mir Menschen wichtig sind.

Weil ich mein Handwerk liebe.

Und weil es für mich kaum etwas Schöneres gibt, als wenn ein Mensch nach einer Behandlung leichter aufsteht, freier atmet, sich besser bewegt oder wieder neue Hoffnung hat.

Darum die neue Homepage.

Darum der Zusatz The Craftsman.

Nicht statt des Massage- & Dorn-Breuss-Instituts Riemer.

Sondern als das, was heute danebenstehen muss, damit der Name wieder vollständig zu mir passt.

Ich bin Christian Riemer.

Heilmasseur. Dorn-Breuss-Therapeut. Körperhandwerker.

Und ich bin noch lange nicht fertig.

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aus dem Craftsman Journal

Warum aus dem Massage- & Dorn-Breuss-Institut Riemer das Massage- & Dorn-Breuss-Institut Riemer – The Craftsman wurde

Vor fünfeinhalb Jahren passte meine Homepage zu mir. Heute sehe ich darin zu viel Shiny, zu viel Bling-Bling – und zu wenig von dem Körperhandwerker, der ich geworden bin. Der Firmenname bleibt: Massage- & Dorn-Breuss-Institut Riemer. Doch daneben steht jetzt The Craftsman. Warum? Und was haben Ehe, zwei Kinder, ein verdammt schweres Jahr und ein gutes Whiskyfass mit meiner Arbeit zu tun?

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Das Gütesiegel Riemer – Massage mit 100 Prozent

Ich bin der Tony Stark unter den Masseuren: impulsiv, rebellisch und niemals mit dem Wenigsten zufrieden. Das Gütesiegel Riemer steht nicht für Fehlerlosigkeit, sondern für 100 Prozent Einsatz, Herzblut und den Willen, für jeden Menschen die bestmögliche Behandlung zu finden. Denn möchtest du wirklich einen Therapeuten, der nur seine Zeit absitzt – oder einen, der sich für dich ins Feuer wirft?

Meine Leistungen

Dorn-Breuss

Madero­therapie

Bindegewegs­massage

Triggerpoint-Behandlung

Lymph­drainage

Sport­massage

Regeneration

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Regeneration